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Sie interessieren sich über die Geschichten all dieser Kostüme? Nun, dann sind Sie bei diesem Register goldrichtig! Die Bloggerin von Mikki's Blog fotografiert die Kostüme von Lynns Kostümverleih nicht nur als Produktvorstellungen, sondern auch in echten, grossen und sensationellen Fotoshootings. Jedes dieser Shootings beinhaltet seine eigene Geschichte oder dient sogar als Ratgeber zu den einzelnen Themen. 


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Hier lang zu den Geschichten auf Mikki's Blog! Sie werden es nicht bereuen, versprochen. Doch ACHTUNG, wenn Sie einmal zu Lesen begonnen haben, können Sie so schnell nicht wieder aufhören...

Die Fahrt mit dem Rolls Royce zurück in die Golden Twenties

Da sitze ich nun, mit dem Tagesblatt in der Hand auf meinem Sessel und studiere die neusten Schlagzeilen. Das Telefon soll revolutioniert werden? Nun gut, wenn die ihr Geld für solch eine Erfindung ausgeben wollen, sollen sie. Meine Kolleginnen sind auf jeden Fall super begeistert von den sprechenden Apparaten, einige von ihnen arbeiten ja schliesslich auch als Telefonistinnen und verdienen so ihre Brötchen. Ich persönlich weiss nicht so genau, was ich davon halten soll, aber meine Meinung als Frau ist ja schliesslich auch (noch!) nicht gefragt..

 


Peace, Love und mit Schwung zurück in die 70er Jahre

Da liege ich, den Blick in den Himmel gewandt und beobachte die vorbeiziehenden Wolken. Sind sie nicht wunderschön? So äusserst beruhigend. Auch wenn ich keineswegs beunruhigt bin und mein Leben unbeschwert ist, denn kann tun und lassen was ich möchte, sind sie eben doch beruhigend. Wenn ich meinen Kopf nach rechts drehe, sehe ich meinen Freund in der Hängematte schlummern. Ganz in der Nähe sind unsere Fahrräder, welche uns hintragen, wohin wir eben gerade wollen. Irgendwie scheinen sie auf uns, der träumenden Natascha und dem schlummernden Tiago, zu warten. Oder bilde ich mir das etwa nur ein?

 


Das Kichern der 50er-Jahre-Mädels beim Besuch auf Schloss Grünenstein

Das war eine Nacht, das sag ich dir! Meine Freundin Audrey Hepburn hat wieder einmal eine Party vom Feinsten geschmissen. Alles mit Rang und Namen war dabei, sogar Elvis stattete uns einen kurzen Besuch ab. Doch, auch wenn es noch so schön ist, alles findet irgendwann sein Ende, so auch der Abend am 24. Juni 1954, der mit lauter Musik, vielen Gläser Sekt und in netter Gesellschaft gefeiert wurde.

Was der heutige 25. Juni mit sich bringen wird, soll die wilde Feier von Audrey definitiv übertrumpfen. Meine zwei Busenfreundinnen und ich haben uns nämlich zum Picknick im Schlossgarten verabredet. Noch nicht einmal ganz wach rieche ich schon jetzt den Duft der bezaubernden Blüten in der Nase, schmecke die saftigen Kirschen und höre das fröhliche Gelächter von uns drei Mädchen in den Ohren. Auch wenn der Kopf vom gestrigen Sekt noch ein wenig brummt: ich bin bereit für meinen Tag in den 50er Jahren!

 

Die Geheimnisse des 17. Jahrhunderts hinter den Schlossmauern der Königin

„Ach wirklich?“ und „Ich weiss es ganz bestimmt!“ hört man auf den Gängen hinter den dicken Schlossmauern zu duzenden, denn die Gerüchte geistern umher wie Schlossgeister. Und mittendrin unter diesem Geschwätz befinde ich mich, doch sicher von den düsteren Gedanken und finstersten Worten bin auch ich nicht. Man grüsst mich in den steinernen Gemäuern und den herrlichen Ballsälen mit «Ihre Majestät». Denn ich bin keine Geringere als die Königin und Herrscherin über ein wunderschönes Land, dessen Namen ich nicht nenne. Den Landesnamen werde ich dir nicht nennen, denn als Königin habe ich gelernt zu Schweigen wenn es nötig ist, und in diesem Fall ist es bitter notwendig. Denn ich habe nicht nur loyal unterworfene Bedienstete und Volksleute, sondern auch Feinde, die hinter jeder Ecke lauern und alle meine Schwächen ausnutzen, all die umhergeisternden Gerüchte zu meinem Schaden missbrauchen und jedes Wort zu ihrem Nutzen umdrehen. Doch die Gerüchte dringen nicht nur in die Ohren meiner Dienerschaft und meiner Feinde, sondern auch jene ihrer Königin und deren Hofdamen. Denn im 17. Jahrhundert standen die Münder der tratschenden Damen nie still, auch die Herren erlaubten sich das eine oder andere unangebrachte Wort und so verbreiten sich diese Geschichten. Jene Geschichten, welche ich dir bei einem gemütlichen Spaziergang im Schlossgarten erzählen werde. Bereit, dem Geschwätz meines Volkes Glauben zu schenken?


Die Frauen mit den schönsten Dirndln auf den Wiesn und was man über sie wissen sollte

Nicht nur in Österreich oder Deutschland verbindet man den Oktober mit einem ganz bestimmten festlichen Anlass. Auch in der Schweiz liegt das Oktoberfest hoch im Kurs und ich wäre wohl keine Fashionbloggerin, wenn ich dir nicht schon frühzeitig alles über die traditionelle Kleidung berichten, oder? Sehr gut möglich, dass du bereits ein Dirndl in deinem Schrank hängen hast, und auch schon das eine oder andere darüber weisst, doch den ultimativen Geheimtipp weisst du bestimmt noch nicht: wo findet man die Schönsten?

 


Eine kitschige Geschichte mit Wunschbrunnen aus den 60er Jahren

Still vergnügt stehe ich an der Brücke und lausche der Musik, die von dem Plattenspieler vom Haus nebenan ertönt. «Let’s rock, everybody, let’s rock. Everybody in the whole…» Meine Füsse beginnen im Takt zu wippen, mein Oberkörper sich zu bewegen und ein Lächeln macht sich auf meinem Gesicht breit. Eines meiner Lieblingssongs von Elvis, bei denen man kaum stillsitzen kann. Und wie es scheint, bin ich nicht die einzige, denn zwei junge Herren kommen tanzend und jolend die Brücke entlang, vorbei an mir. Ich schenke dem Mann mit Locken mein schönstes Lächeln als unsere Blicke sich trafen, doch sein Kollege zieht ihn weiter hinter sich her, offenbar haben sie noch was vor.

Nun gut, ganz ohne Grund stehe ich ja hier nicht mitten auf der Brücke und warte. Und noch im selben Augenblick kommen sie auf mich zugelaufen, meine Mädels, die beiden Jungs habe ich schon aus den Augen verloren. Ich springe los und um meine Freundinnen zu begrüssen.  In meinen Ohren surrt immer noch das Lied von Elvis, und ich denke mir nur «let’s rock our day in the sixties!».


Das Battle auf dem Catwalk der gruseligsten Schönheiten

Und da fallen sie, einer nach dem anderen erreicht den Boden und bleibt regungslos dort liegen. Immer mehr werden es, bis der steinige Boden der Trümmer meines Schlosses nicht mehr zu sehen ist. Es ist das Laub, die bunt gefärbten Blätter, welche zu Boden fallen. Es scheint mir jedoch, als wüssten die Bäume, wo sie ihre Herrlichkeiten fallen lassen müssen, denn bei genauerem Betrachten des Vorgehens ist eine Strasse aus Blättern, Gestein und Ästen zu erkennen.

Aufgeregt mit meinem Spiegel in der Hand zerstöre ich das Werk der Bäume, schleife meinen Umhang über den Boden und versetze so die Blätter in Bewegung. Als würden sie um meine Beine tanzen wirbeln sie wild umher und machen mich noch nervöser, als ich sonst schon bin. "GENUG!" schreie ich den Gefallenen zu, welche sich wieder regungslos an ihren Platz begeben. "Genug mit diesem Unfug!" wiederhole ich noch einmal und schaue prüfend in den Spiegel in meiner Hand. Zu meinem Ärger besitze ich kein Spiegelbild und lasse den Spiegel erzürnt in seiner Ecke zurück. "Lasst uns die Nacht der Nächte beginnen!"